Der Super-El-Niño-Trade: Warum Agrarrohstoffe jetzt in den Fokus rücken
Rohstoffe
Carsten Stork
22. Mai 2026

Der Super-El-Niño-Trade: Warum Agrarrohstoffe jetzt in den Fokus rücken

Ein Super-El-Niño ist kein offizieller meteorologischer Fachbegriff. Gemeint ist damit ein außergewöhnlich starkes El-Niño-Ereignis, bei dem sich der tropische Pazifik massiv erwärmt und die globalen Wetterströme verschiebt. Besonders wichtig ist dabei die sogenannte Niño-3.4-Region im zentralen Pazifik. Steigen dort die Meeresoberflächentemperaturen deutlich über den langjährigen Durchschnitt, verändern sich Passatwinde, Luftdruckmuster und Niederschlagszonen. Die Folge sind Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen und Ernteausfälle in verschiedenen Teilen der Welt.

Historisch gab es mehrere extreme El-Niño-Phasen, die als Blaupause dienen können.

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