
Palantir in der Krise – Droht ein deutlicher Kursrückgang?
Palantir kämpft mit charttechnischen Schwächen: Ist die Konsolidierung der Beginn einer größeren Abwärtsbewegung?
Die Palantir-Aktie zeigt sich aktuell aus technischer Sicht schwach und steht vor einer kritischen Phase. Auf Monatsbasis wurde der 21-Monats-Durchschnitt unterschritten, was auf mittelfristig negative Impulse hinweist. Seit Februar steckt die Aktie in einem engen Konsolidierungsbereich bei verschiedenen Preisniveaus fest, wobei eine nachhaltige Erholung bislang ausbleibt.
Besonders kritisch ist die Verankerung an einem relevanten Preiszyklus um die Marke von 39 US-Dollar, die momentan keine klare Richtung vorgibt. Zudem wurde vor kurzem die Preisschwelle von 45 US-Dollar nach unten durchbrochen, was ebenfalls bärisch interpretiert werden kann.
Gelingt kein Ausbruch nach oben, droht ein Abrutschen auf wesentlich tiefere Kursniveaus. Ein massiver Rückgang bis in den Bereich von 85 US-Dollar (vermutlich als Unterstützung oder Ziel bei einem weiter fallenden Kurs) könnte reale Folgen für das Anlegervertrauen und die Marktposition von Palantir haben. Anleger sollten daher die charttechnische Lage genau im Auge behalten und mögliche Absicherungsstrategien in Erwägung ziehen. Langfristiges Engagement wird durch die gegenwärtige technische Schwäche getrübt.

Dennis Riedl
Dr. Dennis Riedl - Chefredakteur alpha-Strategien, Aktie und Hebel der Woche. Dr. Dennis Riedl ist studierter Mathematiker und Finanzmarktanalyst. Er testet die Aktienmärkte auf tatsächliche Muster ohne Rücksicht auf Meinungen und Gedanken. Sein Fachgebiet ist also die quantitative Analyse, das Aufspüren realer Börsenphänomene. Mit dem alphaDEPOT begleitet er Anleger durch wiederkehrende Marktmuster über alle Assetklassen und Börsenphasen hinweg. Besonders beliebt ist sein Börsen-Channel auf YouTube.

Patrik Leuchte
Patrik Leuchte - Chefredakteur Leuchte-Trading. Patrik Leuchte kennt den Finanzmarkt aus zwei Perspektiven: Er bringt Erfahrungen aus institutionellem Trading, Market-Making und Risikomanagement an der Wall Street mit. Seit 2018 begleitet er nun Privatanleger mit seinem Swing-Trading-Ansatz. Auf dem innovativen Portal „Leuchte-Trading“ liefert er nicht nur Signale über alle Assetklassen hinweg, sondern vermittelt Anlegern Wissen zum eigenständigen Handeln.