
Palladium bleibt unter Druck – COT und Saisonalität sprechen noch gegen eine Trendwende
Palladium bleibt unter Druck – COT und Saisonalität sprechen noch gegen eine Trendwende

Der Palladium-Future zeigte in der vergangenen Woche erneut ein schwaches Bild. Zwar konnte der Future im Wochenverlauf zeitweise über 1.560 US-Dollar je Unze ansteigen, am Ende blieb davon jedoch wenig übrig. Der Schlusskurs lag bei 1.503,50 US-Dollar je Unze, was auf Wochenbasis einem Minus von -2,27 % entspricht. Die Bewegung war damit nicht spektakulär, bestätigt aber, dass Palladium aktuell weiterhin keine klare Stärke aufbauen kann.
Silber und Platin zeigen sich zuletzt robuster, weil sie stärker von der Edelmetallnachfrage und teilweise auch von strukturellen Industriethemen profitieren. Palladium bleibt dagegen das schwächere Glied innerhalb dieses Metallkomplexes.

Carsten Stork
Carsten Stork - Chefredakteur CS Investor und CS Academy. Seit 1996 handelt Carsten Stork bereits an der Börse und ist spezialisiert auf Rohstoffmärkte – die “Champions League des Tradings”. Mit dem CS Investor begleitet er Privatanleger anhand seines 4-Säulen-Systems (Storyline, COT-Daten, Saisonalität, Technik) bei Investitionen in den Bereichen Rohstoffe, Devisen und Aktien. Seine Philosophie: Mindestens zwei starke Argumente müssen zusammenkommen, bevor ein Trade eingegangen wird.